Parodontitis – Behandlungsmethoden
Aktualität der Angaben
Die gesetzliche Behandlung von Parodontitis richtet sich nach der PAR-Richtlinie. Sie umfasst eine strukturierte Nachsorge (unterstützende Parodontitistherapie, UPT); Antibiotika sind keine pauschale Standardbehandlung und kommen nur nach zahnärztlicher Beurteilung bestimmter Fälle in Betracht. Aktuelle PAR-Regelungen beim G-BA.
Kürettage – Wurzelglättung
Die erste und älteste Variante ist eine Wurzelglättung mittels einer Kürette. Dies ist ein scharfes Handinstrument in Form eines Hakens. Diese Behandlungstechnik wird meistens unter örtlicher Betäubung ausgeführt.
Ultraschall-Kürettage
Die Ultraschall-Kürettage wird meist vorab durchgeführt, bevor mit der Hand nachgearbeitet wird. Es ist ein maschinelles Verfahren, mit welchem die Wurzel durch Schwingungen gereinigt und geglättet wird.
Antibiotika-Behandlung
Ergänzend wird in manchen Fällen ein Antibiotikum angewandt, um die Bakterien zu bekämpfen.
Laserbehandlung
Die modernste Behandlungsart ist die sogenannte Laserbehandlung. Der Laser ergänzt die normale Parodontose-Behandlung. Durch den sehr feinen Lichtstrahl kann am Ende der Säuberung und Glättung in den Zahnfleischtaschen eine zusätzliche Desinfektion durchgeführt werden.
Dabei werden die eventuell noch vorhandenen Parodontose-Bakterien abgetötet. Auf die Gabe von Antibiotika kann auf diese Weise weitestgehend verzichten werden. Jedoch ist die Laser-Behandlung eine Privatleistung.
Behandlung beim Zahnarzt
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