Klebebrücke
Aktualität der Angaben
Die Zuschussangaben sind nicht aktuell. Heute deckt der Festzuschuss 60 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung ab, mit fünf Jahren Bonusheft 70 Prozent und mit zehn Jahren 75 Prozent. Genannte Euro-Beträge sind ebenfalls nicht mehr aktuelle Richtwerte.
Die Klebebrücke (auch Adhäsivbrücke oder Marylandbrücke genannt) wird bei einzelnen fehlenden Zähnen angewandt.
Um die Brücke zu befestigen, bedarf es eines oder zweier karies- und füllungsfreien Ankerzähne. Diese werden durch das Anätzen des oberflächlichen Zahnschmelzes zunächst angeraut, aber nicht beschliffen.
Die Fixierelemente der Brücke sind dünne Platten, die auf die Hinterseite der angerauten Ankerzähne aufgeklebt werden.
Diese Zahnersatz-Versorgung gilt als vorübergehende Lösung und wird daher primär bei Kindern eingesetzt, die einen Milchzahn verloren haben.
Klebebrücke – Kosten
Die durchschnittlichen Gesamtkosten für eine Klebebrücke betragen etwa 1.500 EUR. Nach Abzug des Festkostenzuschusses der gesetzlichen Krankenkassen verbleibt Patienten ein Eigenanteil von ca. 1.050 bis 1.350 EUR.
Können Patienten in ihrem Bonusheft regelmäßige zahnärztliche Untersuchungen über einen Zeitraum von fünf Jahren lückenlos nachweisen, erhöht sich der Festzuschuss für Zahnersatz um 20 %. Können zehn Jahren nachgewiesen werden, wird der Zuschuss um insgesamt 30 % erhöht.
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Videos zum Thema
Die Animationen veranschaulichen die Thematik, die der Artikeltext oberhalb erläutert.
Aufbau einer Klebebrücke
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