Zahnzusatz­versicherung Kiefer­orthopädie:
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Warum eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie so wichtig ist

Fast jedes zweite Kind benötigt im Laufe seiner Entwicklung eine Zahnspange. Für Eltern bedeutet diese Nachricht oft zweierlei: Die Hoffnung auf ein gesundes, gerades Gebiss für ihr Kind, aber auch die Sorge vor erheblichen finanziellen Belastungen. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bietet hier nur einen Basisschutz, der oft Lücken lässt. Mit einer leistungsstarken Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie schützen Sie sich vor hohen Zuzahlungen und ermöglichen Ihrem Kind Zugang zu modernen, sanften Behandlungsmethoden.

Das Problem mit den KIG-Stufen: Wann zahlt die Kasse?

Um zu verstehen, warum eine private Absicherung für Kinder essenziell ist, muss man das System der Kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) kennen. Der Kieferorthopäde stuft die Fehlstellung des Gebisses in fünf Grade ein:
  • KIG 1 und 2: Hierbei handelt es sich um leichte Fehlstellungen. Aus medizinischer Sicht der Kasse ist eine Behandlung nicht zwingend notwendig, auch wenn sie ästhetisch und funktionell sinnvoll wäre. Das Ergebnis: Die gesetzliche Kasse zahlt in diesen Fällen 0 Euro. Eltern tragen die Kosten für die Zahnspange zu 100 % selbst. Das können schnell mehrere tausend Euro sein.
  • KIG 3 bis 5: Hier liegt eine medizinische Notwendigkeit vor. Die Kasse übernimmt die Kosten für die "ausreichende, zweckmäßige und wirtschaftliche" Standardversorgung. Doch Vorsicht: Wer moderne Brackets, unsichtbare Schienen oder eine professionelle Versiegelung wünscht, muss diese Mehrleistungen privat bezahlen. Genau hier greift die passende Zahnzusatzversicherung. Sie schließt die Lücke, die die gesetzliche Versicherung offenlässt.

Mehr als nur Standard: Was gute Tarife für Kinder leisten

Eine Top-Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie leistet weit mehr als nur Kostenerstattung. Sie sorgt dafür, dass die Behandlung für Ihr Kind so angenehm und effektiv wie möglich wird. Gute Tarife übernehmen Kosten für:
  • Leichte Fehlstellungen (KIG 1-2): Damit auch kleinere Korrekturen nicht am Geldbeutel scheitern.
  • Moderne Diagnostik: 3D-Scans statt unangenehmer Gipsabdrücke.
  • Hochwertige Materialien: Mini-Brackets, Keramik-Brackets oder hochelastische Bögen, die die Behandlungsdauer verkürzen und den Tragekomfort erhöhen.
  • Retainer: Damit die Zähne nach der Spange auch dauerhaft gerade bleiben.
Bei ACIO legen wir großen Wert darauf, dass Sie Tarife finden, die genau diese Leistungen transparent abbilden.

Warum ACIO der richtige Partner für Ihre Familie ist

Der Markt für Zahnzusatzversicherungen ist riesig und für Laien oft unübersichtlich. Tarife unterscheiden sich massiv in Wartezeiten, Erstattungsgrenzen und Altersstaffelungen. Wir bei ACIO bringen Licht in den Tarif-Dschungel.
Mit über 25 Jahren Erfahrung und mehr als 100.000 zufriedenen Kunden wissen wir genau, worauf es bei der Absicherung von Kindern ankommt. Unsere Kundenzufriedenheit, bestätigt durch 4,9 von 5 Punkten bei Ekomi, spricht für unsere Beratungsqualität. Wir sind kein anonymes Portal, sondern Experten, die Ihnen helfen, Fehler beim Abschluss zu vermeiden. So finden Sie den besten Tarif: Unser intelligenter Online-Vergleich
Nutzen Sie unseren benutzerfreundlichen Online Vergleichsrechner. Er ist speziell darauf ausgelegt, Ihnen die Suche so einfach wie möglich zu machen:
  • Daten eingeben: Geben Sie das Alter Ihres Kindes ein.
  • Vergleichen: Unser Rechner filtert für Sie die besten Angebote heraus, die speziell starke Leistungen im Bereich Kieferorthopädie bieten.
  • Entscheiden: Sie sehen auf einen Blick, welcher Tarif bei KIG 1-2 leistet und wer bei KIG 3-5 die Mehrkosten übernimmt.
Sie haben den perfekten Schutz gefunden? Bei ACIO können Sie Ihr Angebot direkt anfordern oder den Vertrag sofort online abschließen. Ohne Papierkram, ohne Wartezeit.

Handeln Sie rechtzeitig

Ein wichtiger Hinweis unserer Experten: Schließen Sie die Versicherung ab, bevor der Kieferorthopäde eine Fehlstellung diagnostiziert hat. Ist die Behandlung bereits angeraten oder dokumentiert, ist ein Abschluss oft nicht mehr oder nur eingeschränkt möglich. Sorgen Sie also frühzeitig vor.
Vergleichen Sie jetzt die besten Tarife für Zahnspangen und sichern Sie Ihrem Kind die beste Behandlung – ganz ohne finanzielle Sorgen.

Was kostet eine Zahnspange für Kinder unter 18?

Die GKV übernimmt die Kosten des Kieferorthopäden bei Kindern und Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr nur dann, wenn die Befundgruppe einen bestimmten Schweregrad (KIG 3, 4 und 5) erreicht.
KIG ist das befundbezogene kieferorthopädische Indikationssystem mit Einstufung des Versorgungsbedarfs nach kieferorthopädischen Indikationsgruppen. Anhand der Indikationsgruppen wird durch den Kieferorthopäden festgestellt, ob eine Fehlstellung vorliegt, für deren Versorgung ein Leistungsanspruch gegenüber der GKV besteht. Diese übernimmt die Kosten für die Stufen 3, 4 und 5.
Eine leichtere Fehlstellung wird nicht als erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigung angesehen, daher leistet die Krankenkasse nicht bei Indikationsgruppe 1 und 2. In diesem Fall gilt eine kieferorthopädische Versorgung als kosmetisch und muss von den Eltern privat übernommen werden. Natürlich kann hier auch eine Zahnzusatzversicherung für eine medizinisch notwendige kieferorthopädische Behandlung in Anspruch genommen werden.
Bei einer Einstufung in KIG 1 und 2 und damit einer ausbleibenden Leistung der GKV bieten heute einige Tarife der Zusatzversicherungen ein umfangreiches Leistungsspektrum. Sie erstatten 90 % bzw. 80 % vom Rechnungsbetrag und sehen keine Begrenzungen pro Kiefer vor. Ein Vergleich der Zahnzusatzversicherungen für Kinder kann auch hier hilfreich sein.

Die häufigsten Zahnfehlstellungen bei Kindern

Bei Kindern und Jugendlichen entstehen Zahnfehlstellungen häufig dadurch, dass sie als kleine Kinder zu lange den Nuckel und das Fläschchen nutzen oder am Daumen lutschen. Dies kann in den weiteren Jahren zu Problemen beim Sprechen (Lispeln), Kauen oder Schlucken führen. Die häufigsten Fehlstellungen, welche auch kombiniert vorkommen, haben wir Ihnen hier aufgeführt:
  • Zahnunterzahl – Ein oder mehrere Zähne haben sich nicht entwickelt und fehlen.
  • Offener Biss – Die Seitenzähne treffen sich beim zubeißen, die Frontzähne nicht. Es bleibt eine Öffnung.
  • Tiefer Biss – Die oberen Schneidezähne überlappen die Unteren.
  • Vorbiss – Die unteren Schneidezähne stehen hervor und verdecken teilweise die Oberkieferzähne.
  • Überbiss – Die oberen Schneidezähne stehen mindestens 6-9 mm über.
  • Zahnengstand – Die Zähne im Frontzahnbereich stehen verschachtelt und schräg zueinander.
  • Kreuz- oder Kopfbiss – Diese entstehen, wenn der Oberkiefer des Kindes schmaler als der Untere ist. Hierdurch muss das Kind den Unterkiefer zum kauen nach links oder rechts verschieben. Bei einem Kopfbiss stehen die Seitenzähne genau übereinander, so dass die Zahnaußenkanten aufeinander liegen. Frontaler Kopfbiss bedeutet, dass die Schneidezähne direkt aufeinander treffen.

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Häufige Fragen zur Zahnzusatzversicherung für Kinder (FAQ)

Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Zahnzusatzversicherung für mein Kind abzuschließen?

Der ideale Zeitpunkt ist bevor eine Fehlstellung vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden diagnostiziert oder auch nur in der Patientenakte vermerkt wurde. Wir empfehlen den Abschluss oft schon im Vorschulalter oder spätestens zu Beginn der Grundschule (ca. 3. bis 6. Lebensjahr). Je früher der Abschluss erfolgt, desto geringer ist das Risiko, dass Anträge wegen vorhandener Diagnosen abgelehnt werden.

Die Krankenkasse übernimmt doch die Kosten für die Zahnspange – wozu brauche ich eine Zusatzversicherung?

Die gesetzliche Krankenkasse (GKV) leistet nur eine medizinische Grundversorgung ("ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich") und auch nur bei schweren Fehlstellungen (ab KIG 3). Bei leichteren Fehlstellungen (KIG 1-2) zahlen Eltern komplett selbst. Zudem müssen Sie für moderne Leistungen wie unsichtbare Schienen, hochwertige Brackets oder Retainer zur Stabilisierung auch in den hohen KIG-Stufen privat zuzahlen. Eine gute Zusatzversicherung schließt diese teure Lücke.

Kann ich noch eine Versicherung abschließen, wenn die kieferorthopädische Behandlung bereits angeraten wurde?

Das ist in den meisten Fällen schwierig. Sobald ein Zahnarzt oder Kieferorthopäde eine Behandlung in der Krankenakte angeraten oder eine Fehlstellung konkret diagnostiziert hat, leisten die meisten Versicherer für diesen bestehenden Fall nicht mehr. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen mit starken Einschränkungen. Deshalb ist unser wichtigster Rat bei ACIO: Sichern Sie Ihr Kind so früh wie möglich ab!

Mit welchen Kosten muss ich für eine Zahnspange rechnen, wenn ich keine Zusatzversicherung habe?

Die Kosten variieren je nach Art und Dauer der Behandlung stark. Für eine feste Zahnspange können schnell Kosten zwischen 3.000 und 8.000 Euro entstehen. Auch bei einer Kassenleistung fallen oft Zuzahlungen für Sonderleistungen (wie professionelle Zahnreinigung an der Spange oder Spezialbögen) in Höhe von 1.000 bis 2.000 Euro an, die Sie als Eltern selbst tragen müssen.

Was bedeuten die KIG-Stufen genau?

KIG steht für "Kieferorthopädische Indikationsgruppen". Sie reichen von 1 (leichte Fehlstellung) bis 5 (extrem schwere Fehlstellung).

  • KIG 1-2

    Die Kasse stuft die Behandlung als rein ästhetisch ein und zahlt 0 Euro.

  • KIG 3-5

    Die Kasse zahlt die Standardtherapie.

Eine gute Zahnzusatzversicherung sollte idealerweise in allen Stufen (KIG 1-5) leisten, damit Sie volle Kostensicherheit haben.

Gibt es Wartezeiten, bevor ich Leistungen für Kieferorthopädie in Anspruch nehmen kann?

Ja, bei vielen Tarifen gibt es eine spezielle Wartezeit für Kieferorthopädie, die oft bei 8 Monaten liegt. Zudem arbeiten viele Versicherer in den ersten Jahren mit sogenannten "Zahnstaffeln" (Summenbegrenzungen), die festlegen, wie viel maximal erstattet wird. Unser ACIO Vergleichsrechner zeigt Ihnen diese Details transparent an, damit Sie keine bösen Überraschungen erleben.